Feminismus. Und wie du schlauer aus ihm wirst.

mit 9 Büchern, die du gelesen haben solltest

Liebster Leser, Liebste Leserin,

Ein bisschen mit Verzögerung, aber jetzt da: meine kleine, feministische Literaturliste. In letzter Zeit beschäftige ich mich viel mit dieser Art von Literatur und finde, es ist eine super Gelegenheit meine Erfahrungen und vor allem meine Buchtipps nun hier mit dir zu teilen!

Im Folgenden findest du nun also eine Liste mit neun feministischen Büchern, die (wie ich finde) jeder gelesen haben sollte:

  1. Untenrum frei (Margarete Stokowski)

Mit Witz, Schlagfertigkeit und standfesten Meinungen spricht Margarete Stokowski über ihren Alltag. In ihrem Buch findest du gleichermaßen Wissen und unterhaltende Stories, so dass das lesen niemals langweilig wird. Durch die realitätsbezogenen Texte, kannst du dich schnell mit dem Erlebten identifizieren und das Buch wird zu deiner eigenen, ganz persönlichen, Geschichte. Das nächste Buch auf Platz 2 der Liste ist ebenfalls von ihr: „die letzten Tage des Patriarchats“.

3. Der Ursprung der Welt (Liv Strömquist)

Liv Strömquist sticht durch ihren ganz besonderen Stil hervor. Sie schreibt und zeichnet Comics. Queer-feministische Comics. An ihrem unbezahlbaren Sarkasmus und Humor, kannst du dich nicht satt lesen und wirst dich immer wieder beim Grinsen erwischen. Trotzdem schafft sie es, unglaublich viele Informationen in ihrem Buch zu versammeln, historische, wie auch aktuelle. In ihrem Buch „der Ursprung der Welt“ geht es vor allem um die Informationen einer ganz bestimmten Sache. Der Vulva. Aus Blickwinkeln der Religion, der Kultur, Natur und Gesellschaft, ist alles dabei. Absolut lesenswert!

… schon allein, um danach zu wissen, warum du kein Kellogs-Müsli mehr essen solltest. Ein weiterer Comic in der Liste auf Platz 4: „der Ursprung der Liebe“.

5. We should all be feminists (Chimamanda Ngozi Adiche)

„We should all be feminists“ ist ein Buch, das ich selbst noch nicht gelesen habe, worauf ich mich aber auf jeden Fall noch stürzen werde. Die Professorin, bei der ich in den Online-Vorlesungen zu „feminism and social justice“ sitze, behauptete selbst, keine Lesevorgaben zu geben, bis auf dieses eine Buch, welches jeder gelesen haben sollte. Es umfasst ca. 62 Seiten und ist in der Form eines Essay geschrieben.

6. Emma (Jane Austen)

Du wirst jetzt vielleicht die Stirn runzeln und denken : „Hä? Jane Austen schreibt doch nur Romane über Frauen, die ihren Traummann finden und generell nicht besonders out of the box denken.“ Ja, das mag zum Teil stimmen, doch musst du dir noch eines anderen Faktors bewusst werden: Jane Austen wurde 1775 geboren und hat es geschafft, in einer Zeit, in der Schriftstellerinnen größtenteils anonym bleiben mussten und ungefördert blieben, Weltliteratur zu schaffen. In ihrem Buch „Emma“ geht es um die, in vielen Bereichen, sehr talentierte, junge und reiche Frau Emma Woodhouse, die ihrer Leidenschaft als Ehestifterin nachgeht.

Jane Austen zeichnet ein realitätsgetreues Bild der damaligen Gesellschaft ab und lässt in „Emma“ auch oft durchblicken, wie es unverheirateten Frauen in dieser Zeit erging. Ein absolutes Muss, schon allein um auch mal in geschichtliche Szenarien einzutauchen, in denen Frauen die Hauptrolle spielten.

7. the handmaids tale (Margarete Atwood)

Margarete Atwood schafft ein dystopisches Amerika, welches Frauen unter einer theokratischen Diktatur kaum Rechte und kein Eigentum zugesteht. Sie sollen lediglich in der Rolle der Hausfrau, Ehefrau und Gebärmaschine vertreten sein. Ein Buch, was zum nachdenken und hinterfragen anregt! Mittlerweile gibt es auch die Serie auf AmazonPrime.

8. Boys don’t cry (Jack Urwin)

Nicht nur Frauen werden in Rollenbilder gedrängt, sollen etwas sein, was sie gar nicht sind. Auch Männer haben mit Stereotypen zu kämpfen. Sie müssen stark, aktiv und „maskulin“ sein. Sie sollen nicht weinen, sondern stattdessen das Geld für die Familie ranschaffen. In Jack Urwins Buch geht es genau darum. Er führt die längst überfällige Debatte über toxische Männlichkeit und betrachtet das Thema „Sexismus“ auch mal von der anderen Seite.

9. Wenn Männer mir die Welt erklären (Rebecca Solnit)

Rebecca Solnit untersucht in ihrem Buch „Wenn Männer mir die Welt erklären“, die verschiedenen Mechanismen des Sexismus. Der Ausgangspunkt dabei, beschreibt das „Phänomen“, bei dem manche Männer ihrem, meist weiblichen, Gegenüber Dinge erklären, ohne auf eine Reaktion zu warten, da sie in der Annahme sind, sie würden es eh nicht wissen. Die Autorin stützt sich dabei auf ihre eigenen Erlebnisse, schreibt mit Witz und Schlagfertigkeit.

Soo… Ich hoffe, ich konnte dir bei deiner nächsten Bücherwahl behilflich sein. Mach es dir mit einer Tasse Kakao auf deinem Lieblingssessel gemütlich und lass dich inspirieren!

Ciao.

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