Hart.

Liebste Lesende,

Den ganzen Tag saß ich vor dem Laptop ohne ein geschriebenes Wort. Mir schwammen viele Themen durch den Kopf, über die ich hätte schreiben können, aber in der Lage etwas aufs Papier zu bringen, war ich nicht. Mit dem Schreiben über politische Themen geht (meiner Erfahrung nach) immer Unsicherheit einher. Entsprechen die recherchierten Fakten auch wirklich der Realität? Schreibe ich politisch korrekt? Erst gerade eben ist mir aufgefallen, dass ich in meiner Anrede lediglich eindeutig männliche und weibliche Personen angesprochen habe, aber z.B. intersexuelle Personen außenvor ließ (es sei hiermit berichtigt;)) Es ist nicht leicht, einfach, zack, einen selbstsicheren Text auf die Beine zu stellen und sich super sicher damit zu fühlen. Aber learning by doing, right?!


Heute, am 19.03, war globaler Klimastreik und ich und rund 200 andere Menschen standen in Weimar auf der Straße (für unsere mittelgroße, kleine Stadt gar nicht mal so schlecht). Auch noch 2 1/2 Jahre nach Greta Thunbergs erstem Streik ist es wunderbar zu sehen, wie viele Menschen die Lahmheit der Politik aushalten, sich nicht unterkriegen lassen und immer noch auf die Straße gehen, um für das Klima zu kämpfen. Und damit ist es noch nicht einmal getan. Heute steht die FFF-Bewegung nicht nur für eine bessere Klimapolitik, sondern intersektional auch für Antikapitalismus, Antifaschismus, und Feminismus ein.

intersektional?

Intersektionalität bedeutet ganz einfach, dass es Schnittmengen in unterschiedlichen Diskriminierungsformen gibt. Grundsätzlich in den Kategorien Geschlecht, Klasse und Ethnie. So kann eine schwarze Frau gleichzeitig von Rassismus betroffen sein, wie auch aufgrund ihres Geschlechts unterdrückt werden.

Die FFF-Bewegung betrachtet das Problem also nicht nur von der rein klimapolitischen und eurozentrischen Seite aus, sondern stellt dabei klar, dass die Lösung des Problems viel vernetzter und komplexer ist. So ist zum Beispiel der globale Süden viel härter von den Folgen der Klimapolitik in Deutschland betroffen, als wir selbst. Es heißt also nicht mehr nur noch „climate change“, sondern „system change“. Nicht nur die Klimapolitik, sondern ganze Machtstrukturen müssen verändert werden.


WORLD.

Dieses Mal war zwar alles ein bisschen kürzer, aber ich hoffe, dich vielleicht trotzdem zum Nachdenken angeregt zu haben;)

Ciao.

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