Soloreise.

WIE DAS ALLEINREISEN VERÄNDERT

Abi geschafft. Puhh.

Rucksack gepackt. Reise geplant, Zugticket gekauft. Allen einen Kuss gegeben. Auf geht’s!


So ist es passiert. Drei Monate allein reisen. Solo.

Und es verändert dein Leben. Und dich. Du wächst, lernst mit dir zu leben, lernst dich kennen, lernst, was du überhaupt willst. Es ist eine Herausforderung, die du brauchst und die dich bereichern wird. Ob es dazu führt, dass du erkennst, dass das Reisen mehr deine Heimat ist als irgendetwas sonst oder du feststellst, dass zu Hause doch dein Liebling ist, ist völlig egal. Du wächst! Und findest ein Stück mehr zu dir selbst.

Der Vorteil ist, dass du allein für dich verantwortlich bist. Du musst nicht warten, musst nicht hetzen, alles passiert in deinem Tempo. Du entscheidest, wo es als nächstes hingeht, wo du noch bleiben willst. Du lernst ganz andere, und auch mehr Menschen kennen, wenn du allein unterwegs bist und lernst schnell, offener zu sein.


Der Nachteil ist, dass du nicht immer sofort jemand Vertrauten an deiner Seite hast, der dir durch schwere Zeiten hilft. Dass du allein für dich verantwortlich bist, kann auch eine große Herausforderung darstellen. Du musst ständig in charge of everything sein. Kannst dein Gepäck nicht einfach irgendwo stehenlassen und wann ging der Zug wo nochmal?

Als Frau allein zu reisen, birgt ebenfalls gewisse Risiken. Da ich in Italien unterwegs war, musste ich mir darüber nicht allzu viele Gedanken machen, trotzdem gab es immer wieder Situationen, abends am Bahnhof in Rom, in denen ich froh war, abgeholt worden oder zu zweit unterwegs gewesen zu sein, von und mit Menschen, die ich in einem Hostel kennenlernte. Bevor du eine Soloreise angehst, solltest du dich also auf jeden Fall im Voraus über solche Dinge informieren, wie das Frauenbild dort ist oder wie die Kriminalitätsrate (dies natürlich auch für die Männer unter uns) aussieht.


Wenn du dich aber um all solche Sachen gekümmert hast, dann erwartet dich ein Meer an Eindrücken, herzlichen Menschen und Gesprächen, Erinnerungen, wohligen Tagen und Gedanken. Langsam lässt du dich auf deinen neuen Alltag ein und genießt. Eigentlich genießt du dann nur noch.


Natürlich ist es gerade schwierig, um nicht zu sagen „nicht möglich“, zu reisen. Aber verlier die Hoffnung nicht! Träum weiter! Schmiede Pläne! Es wird eine Zeit kommen, in der das alles wieder geht! Und dann wird es nur umso wunderbarer!

„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“

Alexander von humboldt

Ciao.

Etwas bewegen.

Liebste Leserin, Liebster Leser

Du sitzt gerade zu Hause und denkst über die Welt nach? Darüber, dass du immer weniger Gutes siehst? Dass Probleme in der Politik, der Gesellschaft und Umwelt sich zu vervielfachen scheinen?! Dass du aber allein wohl kaum etwas bewegen kannst?!

Ich habe mal ein bisschen recherchiert und auch ein paar meiner Gedanken hervorgekramt, damit ich dir in diesem Beitrag zeigen kann, dass du keineswegs allein und der/die Einzige bist. Im Hinter-und Vordergrund befinden sich kleine und große Organisationen und Bewegungen, bei denen du dich engagieren kannst, um etwas zu bewegen. Denn es braucht dich, die Einzelperson, um die Masse hervorzuheben!

Ich möchte selbst mit meiner kleinen Erfahrung des letzten Wochenendes beginnen. Mit zwei Freundinnen bin ich in den Dannenröder Wald gefahren. Die Rucksäcke gepackt, Zugticket gekauft und los ging es! Vielleicht hast du davon schon einmal gehört: Es ist eine Bewegung, die sich anfänglich dafür eingesetzt hat, dass die Autobahn A49 nicht gebaut wird, da dafür große Flächen des Waldes gerodet werden müssten, plus eine Grundwasserverschmutzung und Trinkwasserkappung für 500.000 Menschen zur Folge hätte (Für detailliertere Infos schau doch mal auf deren Website vorbei: Wald statt Asphalt 🌳✊ – Großes Protestcamp am Dannenröder Wald (wald-statt-asphalt.net) ). Mittlerweile besteht diese Bewegung schon seit vielen Jahren und es reicht schon viel weiter, als der bloße Protest gegen die A49. Es werden Workshops gegeben zu Themen wie Feminismus, Sexismus, etc. Es gibt feministische Lesekreise und Antipatriarchalische Aktionen. Flächen des Waldes wurden allerdings schon gerodet, trotz alledem gibt es dort immernoch viele Dinge, für die es sich zu kämpfen lohnt. Arbeit gibt es immer und und du wirst herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen!



Wenn du gerade zu Hause feststeckst oder nicht so viel Zeit für einen kleinen Trip aufbringen möchtest, kannst du trotzdem etwas tun! Es gibt Bürgerbewegungen, wie Campact (Campact – bewegt Politik! – Campact), Change (Change.org · Starten Sie Ihre Kampagne!) oder Avaaz (Avaaz – Die Welt in Aktion), bei denen du online Petitionen unterschreiben kannst, zu verschiedenen politischen Themen. Und jede Stimme zählt!!!

Oder hast du mal wieder deine Spendierhosen an? Dann gib das Geld doch für einen guten Zweck aus! Oben genannte Organisationen leben teilweise von Spenden, aber auch der UNICEF, Amnesty International, der Bund, die „Kampagne für saubere Kleidung“ und die „Seebrücke“ brauchen Unterstützung. Auch kleine Geldspenden reichen schon aus, da sie in einem hilfsbedürftigen Land einen ganz anderen Wert besitzen (mehr ist natürlich immer besser 😉 ).

Zum Schluss möchte ich noch beifügen, dass es auch immer mal Sinn ergibt, auf sich selbst zu schauen und Denkweisen oder Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen.


„Auch wenn der Pullover bei H&M einfach toll aussieht, finde ich vielleicht etwas ähnliches bei alternativen und nachhaltigen Marken?“

„Diese Wurst ist echt lecker, aber müssen wirklich Tiere getötet werden, nur für ein bisschen Luxus unter der Woche?“

„Hmm, Fliegen geht zwar schneller, verschmutzt die Umwelt aber auch mehr. Für diese kurze Strecke kann ich auch den Zug oder das Auto nehmen!“


Soo… Ich hoffe, ich konnte euch einige Denkanstöße geben und schreibt doch gerne in die Kommentare, was ihr schon alles bewegt habt.

Ciao.

Daydreamers. Instagram-Account findet ihr unter diesem Benutzername: daydreamers_2021

stuck in between: wie man aus Übergangsphasen lernen kann.

Liebster Leser, Liebste Leserin

Seit einem halben Jahr habe ich jetzt mein Abitur. Habe Pläne geschmiedet, was danach passiert, wo ich hinfahre, was ich mache. Ich habe gedacht: sechs Monate bin ich bestimmt erstmal unterwegs und danach? Wer weiß das schon!?

Drei Monate habe ich geschafft. Immerhin. Dann kamen mehr und mehr Maßnahmen und irgendwann konnte ich es nicht mehr mit mir verantworten, weiterzumachen.

Jetzt sitze ich zu Hause. Warte auf die Zeit, in der ich mich fürs Studium bewerben kann und stecke zwischen der „besten Zeit meines Lebens“ und einer globalen Pandemie fest.



Vielleicht geht es dir ähnlich. Du bist in Kurzarbeit oder ganz zu Hause, kannst nicht in die Schule gehen oder hast gerade dein Abi gemacht und sitzt jetzt in deinem Zimmer, anstatt die Welt zu sehen.

Gerade jetzt ist es wichtig nicht den Mut und die Motivation zu verlieren. Gerade jetzt ist es wichtig sich an Dinge ran zu setzten, die du schon immer mal machen wolltest (im Rahmen deiner Möglichkeiten, natürlich). Gerade jetzt hast du Zeit neue Dinge zu lernen und dich um dich selbst zu kümmern.

Ich zum Beispiel habe nicht vor im Oktober in mein Studium rein zu schlittern und schon wieder vergessen zu haben, wie lernen überhaupt geht. Deswegen habe ich mich mal auf Online-Plattformen angemeldet, auf denen verschiedene renommierte Universitäten KOSTENLOSE Kurse anbieten, zu verschiedensten Fachbereichen. Hier mal meine Top 3:

  1. edX.org bietet Kurse von Harvard bis Cambridge an. Der größte Teil wird allerdings auf Englisch gehalten, du solltest also sicher in der Sprache sein, um teilnehmen zu können. -> https://www.edx.org/
  2. Die Haufe Akademie ist vielleicht nicht ganz so umfangreich, wie edx.org, dafür aber in deutscher Sprache! -> Haufe Akademie – berufliche Weiterbildung, Seminare, Schulungen, Tagungen (haufe-akademie.de)
  3. Coursera bietet dir ein riesiges Angebot in vielen Sprachen, vor allem auf Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch. -> Coursera | Build Skills with Online Courses from Top Institutions

Hier findest du alles von „Programmieren“ über „Geschichte“ bis hin zu „Finanzen“. All diese Kurse und Programme sind kostenlos, wenn du dir am Ende deiner Weiterbildung allerdings ein Zertifikat ausstellen lassen möchtest, um dies z.B. in deine neue Bewerbung mit einfließen zu lassen, bezahlst du zwischen 40-200€. Ich belege momentan auf edx.org einen Kurs von Amnesty International, in dem es um Flüchtlingspolitik und deren Rechte geht und einen Kurs über erneuerbare Energien. Und ich kann es zu 100% weiterempfehlen!

Wenn es darum geht, seine eigenen Projekte anzufangen, dann reichen auch schon kleine Sachen aus. Ob es das Lieblingsrezept kochen, Origami falten oder endlich mal ein gutes Buch lesen ist, ist völlig egal.

Ich habe mich an etwas größeres herangewagt, etwas, worüber ich seit einigen Jahren immer wieder nachdenken musste und jetzt finde, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Mein Bulli-Bau-Projekt!

Einen Bus gibt es schon. Es geht also um die Restauration, ihn zum laufen zu bringen und schön zu gestalten. Ich hoffe, dass ich dir in den nächsten Monaten mehr davon berichten kann und vielleicht inspiriert es dich ja, dein eigenes Projekt zu starten.


erst einmal alle Bücher dazu verschlingen!

TRÄUME GROSS.

Ciao.

Daydreamers.

Großer Vorsatz 2021: bewusster leben. Aber wie?

Liebste Leser*innen

In meinem ersten Blogbeitrag habe ich darüber gesprochen, dass mein großer Vorsatz für 2021 ist, bewusster zu leben. Aber was heißt das überhaupt? Wie schafft man das und was gehört eigentlich alles dazu?

Dieser Eintrag soll keineswegs das „non plus ultra“ für einen besseren Lebensstil darstellen, er gilt lediglich als mögliche Inspiration oder als Perspektivwechsel für dich, Unentschlossene, Prokrastinierende und Gelangweilte.

Bewusster leben bedeutet für mich, alles in seinem Alltag einzeln auf sich wirken lassen, jedem Moment seine Beachtung schenken und einfach auch mal auf Multitasking scheißen! Es geht darum sich jeden Lebensbereich so zu gestalten, dass man ihn genießen kann. Z.B. habe ich mein Zimmer umgeräumt und Dinge klar voneinander getrennt. Jetzt sitze ich nicht mehr im Bett und schreibe diesen Eintrag, sondern an meinem Arbeitstisch. Jetzt sitze ich nicht mehr im Bett und esse, sondern in meinem Sessel, der vor einem Tisch steht (Ich gebe zu, dass dieser Punkt noch in der Testphase ist…). Jetzt bin ich nur noch im Bett, um zu schlafen und abends zu lesen. Und auf einmal wache ich morgens viel wacher auf!

Es geht darum, mal zu versuchen, sich für jede einzelne Sache Zeit zu nehmen und sie bewusst zu erleben. Also probiere mal, dein Mittag zu essen, ohne dir nebenher etwas anzuschauen. Klappt bei mir auch noch nicht immer. Probiere mal, zu arbeiten oder zu lernen, ohne nebenher mit deinen Freunden zu chatten.

Und vor allem geht es darum, es sich gemütlich zu machen. Richte dir deinen Arbeitsplatz so ein, dass du nicht sofort wieder aufspringen und dich ins Bett schmeißen willst.

Auch ist es wichtig, auf seinen Körper zu hören und auf seine Bedürfnisse zu achten. Mir persönlich geht es darum, nicht allen Scheiß in mich reinzustopfen, sondern dass sich mein Körper wohl und gesund, wacher und motivierter fühlt. Unten habe ich mal 3 Essenstipps für dich zusammengestellt;)

Also, Fazit: Höre auf deinen Körper! Mache die Dinge hintereinander und nicht gleichzeitig (das wird nicht immer funktionieren, aber einen Versuch ist es wert)! Hinterfrage dich selbst: macht mich das glücklich? Ist das nötig? Ist das unnötig?

Und zu guter Letzt: Achte auf dich! Mach es dir gemütlich und pass auf dich auf! Du bist die Person, mit der du den Rest deines Lebens verbringen wirst!


3 saugesunde und sauleckere Essenstipps

veganer Bratapfel

Caffe Latte mit Hafermilch und gebratener Apfel mit gehacktem Studentenfutter, Honig und Zimt.


vegane Gemüsebowl

Kräutertee und Quinoa mit gebratener Zucchini, Möhren, Pilze, Kichererbsen und Sonnenblumenkerne. Gewürzt mit Curry und Paprika.


vegane Frühstücksbowl

Mit Sojajoghurt, Banane, Leinsamen, Sesam, Hanfsamen, Chiasamen, Sonnenblumenkernen und Zimt. Zum Süßen kannst du auch noch Agavendicksaft benutzen.


Ciao und lass doch gerne deine E-Mail Adresse für Benachrichtigungen da!

Daydreamers.

Über Motivation und dass wir sie nicht immer haben.

MIT 5 TIPPS FÜR MEHR MOTIVATION

Liebste Leser*innen,

der zweite Blogbeitrag ist da!!! Und langsam kommt die Sache ins Rollen. Ich hatte ein dickes Grinsen im Gesicht, als ich gesehen habe, wie viele die Website schon besucht haben! Momentan ist alles noch so ziemlich im Aufbau und ich muss mich mit Begriffen, wie CSS -Klassen, HTML-Anker und AMP-Einstellungen herumschlagen, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden, oder nicht?!

Tipp

Du willst einen eigenen blog schreiben? belege einen informatik oder web-design kurs!

Ich habe mich letztens bei etwas ertappt und ich wette, du hattest damit auch schon mindestens einmal im Leben zu kämpfen!

Du kennst es bestimmt: eigentlich arbeiten wollen, aber plötzlich wird jedes „Bling“ auf dem Handy zur interessantesten Sache der Welt, eigentlich um 8:00 anfangen wollen, aber dann ist es plötzlich 8:10 und jetzt geht es erst wieder um 9:00, eigentlich mal ein gutes Buch lesen wollen, aber das „You are all caught up“ – Zeichen im Insta Feed ist noch nicht aufgetaucht.

Auf jeden Fall habe ich neulich mal wieder gelesen und es war total spannend. Dann kam eine Nachricht auf meinem Handy an und ich war… erleichtert. Ich dachte: Puhh, ok, dann kann ich ja jetzt mit lesen aufhören. Und das war dann dieser Moment. Dieser Moment, wo ich mich gefragt habe „Wo ist mein 13 jähriges Ich hin, was man so lange nicht aus dem Lesesessel bekommen hat, bis das Buch zu Ende war?“ Ich bin immer EXTRA eine halbe Stunde früher aufgestanden, um noch vor dem Frühstück lesen zu können. Jede freie Sekunde habe ich ausgenutzt, um Geschichten und Wissen in mich einzusaugen.

Und Jetzt?

Jetzt fehlt mir oft die Motivation. Die Kraft meinen Kopf anzustrengen und selbst zu denken. Jetzt umgehe ich Probleme so weit es geht, schiebe alles bis auf die letzte Minute auf und erfinde Ausreden für mich selbst.

Und am Ende ärgere ich mich. Über mich selbst, darüber, dass ich nicht früher angefangen habe, darüber, dass ich mich hätte besser organisieren sollen. Ich sage mir: „nächstes Mal klappt es besser!“ und es funktioniert doch nicht.

Wenn du das noch nie so erlebt hast, dann verabschiede ich mich an dieser Stelle von dir, denn du bist offensichtlich kein Mensch, aber wenn doch, dann habe ich hier 5 Tipps zusammengestellt, die mir unglaublich geholfen haben, meinen Arsch hochzukriegen und die dir vielleicht auch helfen könnten 😉

  1. Schalte dein Handy aus. Wenn du mit arbeiten oder lesen anfängst, schalte dein Handy auf Flugmodus, so dass du von keinen nervigen Geräuschen abgelenkt wirst.
  2. Lies etwas in deinem Buch bevor du schlafen gehst. Ich lese seit einer Weile immer bevor ich schlafen gehe, anstatt auf mein Handy zu schauen und habe bemerkt, dass ich am nächsten Tag viel wacher und motivierter bin.
  3. Höre Musik, die dich motiviert. Ob Lo-Fi und Klaviermusik, für bessere Konzentration oder Pop und Indie, um richtig in Schwung zu kommen, ist egal. Hauptsache du magst es und du merkst, dass arbeiten auch Spaß machen kann. Wichtig! Ich achte immer darauf, dass es keine Musik mit deutschen Texten ist, da mich das dann wiederum doch ablenkt.
  4. Schreib dir eine To-Do-Liste. Punkte abhaken ist eine super Sache! Du siehst deinen Fortschritt und bleibst motiviert. Tipp: schreibe auch ein paar schöne Dinge rein, wie z.B.: ein Bad nehmen oder mit dem/der Freund*in Mittagessen gehen.
  5. Plane deine Pausen. Mache dir am Anfang des Tages ganz klar, wann du nicht arbeitest und eine Pause einlegst. Während des Arbeitens hast du dann eine Zeitvorgabe und etwas worauf du hinarbeiten kannst. Mache sie aber am besten nicht so lange und dafür häufiger, sonst kannst du dich nach zwei Stunden Pause auch nicht mehr für die Arbeit motivieren.

Hier findest du jetzt noch einen Buchtipp und den nächsten Beitrag gibt es wieder in einer Woche, also bleib dran und lass gerne deine E-Mail Adresse da, dann wirst du über neueste Updates benachrichtigt.

ciao.

Getting stuck on something can happen. And it’s ok. You’ll get out of it and then you know how not to do it.

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Buchtipp

Roman: Die Geschichte der Bienen (1. Teil einer Trilogie)

Autorin: Maja Lunde

Neues Jahr, neue Bloggerin.

Liebe Leser*innen: Willkommen, Willkommen! Im Blog der Tagträume.

2020 war ein turbulentes und gleichzeitig auch unglaublich ödes Jahr für viele von uns. Für manche war es mit Trauer gefüllt, viele Träume wurden zerstört (meinen eingeschlossen, aber dazu später mehr) und wir alle könnten jetzt ein Jahr voller Freude, Träume und Partys gebrauchen. Um das neue Jahr gebürtig Willkommen zu heißen, nehmen wir uns ja für üblich allerhand Dinge vor. „Gute“ Vorsätze, wie zum Beispiel öfter Sport treiben, gesund essen, einen Marathon laufen oder endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Vorsätze, die Ende Januar schon wieder in zehn Tafeln Schokolade ertrunken sind, oder?!

Und weil ich das echt satt habe, diese Pseudo-Vorsätze, immer nur um erstmal gut dazustehen, nehme ich mir für dieses Jahr vor, alles mal ganz anders zu machen! Mein Vorsatz für 2021 ist: bewusst leben. Bewusst essen. Bewusst Sport treiben, lesen, etwas lernen und auf sich und seine Bedürfnisse und Gefühle achten. Denn, wenn wir mal alle in uns hineinhorchen, passiert das seltener als gedacht. Wir leben gerade so vor uns hin, sagen Dinge, die wir nicht wirklich meinen und versuchen uns über Wasser zu halten. Lasst uns doch versuchen, das Beste aus uns und dieser Situation herauszuholen! Lasst uns träumen, diese Träume mit in den Tag nehmen und sie verdammt nochmal wahr werden lassen!

Sie dürfen niemals Angst vor dem haben, was Sie tun, wenn es richtig ist.

– Rosa Parks

Mein erster Traum hat sich schon erfüllt. Ich sitze vor dem Computer und fülle meinen ersten, ganz persönlichen Blogbeitrag mit Wörtern. Und schwer ist es nicht. Wir müssen nur unsere Ärsche hochkriegen.

Vom Bloggen träume ich schon lange, hatte aber nie genug Selbstbewusstsein es dann auch wirklich zu tun. Entweder es interessiert niemanden, was du schreibst oder du hast auf einmal Leser*innen, deren Erwartungen du erfüllen musst.

Und doch bin ich hier, werde über mein Leben schreiben, über Erfahrungen, Geschichten, Gelerntes und Fehlerhaftes und freue mich, wenn ich euch inspirieren, ansprechen und unterhalten kann.


2020 habe ich mein Abi gemacht und mein großer Traum war es nach Nepal zu gehen, in ein buddhistisches Kloster. Das klingt jetzt vielleicht erstmal komisch, aber für mich war es der perfekte Plan. Eine absolut neue Kultur, neue Menschen und Traditionen. An einem Platz, an dem man sich selbst finden und erfinden kann.

ja, und dann wissen wir ja alle, was passiert ist… Meine Flüge wurden gecancelt und Nepal nach außen hin dicht gemacht.

Ok, Plan A (mein einziger Plan zu diesem Zeitpunkt) war gescheitert. Und dann habe ich das gemacht, was ich am liebsten in die Welt brüllen würde, damit es jeder hört: Dann eben Plan B!!! Unsere Träume und Pläne mögen vielleicht gescheitert sein, aber das gibt uns noch keinen Grund aufzugeben, nicht an neuen Plänen zu tüfteln und uns nicht etwas neues zu erträumen. Alternativen sind nicht immer schlechter. Und es lohnt sich, werden alle sagen, die nicht aufgehört haben zu träumen.

Ich habe drei wundervolle Monate in Italien verbracht und Erfahrungen fürs Leben gesammelt.

To be continued und Willkommen bei Daydreamers.